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Warum PR in Zeiten von GEO gerade für mittelständische Unternehmen so wichtig wird

Für viele mittelständische Unternehmen war Sichtbarkeit lange vor allem eine Frage von SEO, Fachbeiträgen und guten Rankings bei Google. Doch die Spielregeln verändern sich. Immer mehr Entscheider lassen sich Fragen direkt von ChatGPT, Gemini, Perplexity und anderen KI-Systemen beantworten.

Damit entsteht eine neue Herausforderung: Es reicht nicht mehr, nur gefunden zu werden. Unternehmen müssen als relevante, glaubwürdige Quelle wahrgenommen werden.

Genau hier wird PR wichtiger.

Gute Technologie allein schafft noch keine Sichtbarkeit

Viele Unternehmen mit 50 bis 200 Mitarbeitenden verfügen über tiefes Fachwissen, innovative Lösungen und erfahrene Experten. In der öffentlichen Wahrnehmung bleiben sie trotzdem oft hinter größeren Wettbewerbern zurück.

Der Grund: Fachkompetenz ist nur dann sichtbar, wenn sie auch außerhalb der eigenen Website stattfindet.

Wer ausschließlich auf Produktseiten, Blogartikel und SEO setzt, erzählt vor allem selbst, wofür das eigene Unternehmen steht. Pressearbeit schafft dagegen unabhängige Sichtbarkeit. Wenn Fachmedien ein Unternehmen nennen, Experten zitieren oder Einschätzungen aufgreifen, entstehen glaubwürdige Signale im Netz.

GEO macht Reputation messbar relevant

Generative Engine Optimization, kurz GEO, beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen in KI-generierten Antworten sichtbar werden können.

Dabei spielt Reputation eine zentrale Rolle. KI-Systeme bewerten nicht nur einzelne Webseiten, sondern ordnen Unternehmen, Personen und Themen anhand vieler öffentlich verfügbarer Informationen ein.

Für mittelständische Unternehmen bedeutet das: Wer regelmäßig in relevanten Fachmedien präsent ist, baut nicht nur Bekanntheit auf. Er stärkt zugleich die digitale Verbindung zwischen dem eigenen Unternehmen, seinen Experten und seinen Kernthemen.

Aus Media Relations wird damit ein strategischer Baustein für die Sichtbarkeit in KI-Systemen.

Der Mittelstand hat hier sogar einen Vorteil

Große Anbieter verfügen über bekannte Marken und enorme Marketingbudgets. Mittelständische IT-Unternehmen können dagegen mit etwas punkten, das für Fachmedien besonders interessant ist: konkrete Expertise.

Wer komplexe Entwicklungen verständlich einordnen kann, belastbare Daten liefert oder klare Positionen zu aktuellen Branchenthemen vertritt, hat gute Chancen, als Experte wahrgenommen zu werden.

Entscheidend ist deshalb nicht, möglichst viele Pressemitteilungen zu versenden. Entscheidend ist, Themen zu besetzen, für die ein Unternehmen dauerhaft stehen möchte.

PR und GEO müssen zusammengedacht werden

Für IT-Unternehmen verändert sich damit die Aufgabe der Kommunikation. PR sorgt nicht mehr nur für Medienberichte und Reichweite. Sie hilft dabei, eine öffentlich nachvollziehbare Expertenposition aufzubauen.

GEO wiederum macht diese Reputation in einer neuen Suchwelt relevant.

Die entscheidende Frage lautet deshalb heute nicht mehr nur:

„Wie schaffen wir es auf Seite eins bei Google?“

Sondern auch:

„Welche öffentlich sichtbaren Belege gibt es dafür, dass gerade unser Unternehmen bei diesem Thema relevant ist?“

Wer darauf eine überzeugende Antwort geben kann, schafft die Grundlage für Sichtbarkeit bei Kunden, Journalisten, Suchmaschinen und zunehmend auch bei KI-Systemen.

Genau deshalb wird strategische PR für mittelständische IT-Unternehmen in Zeiten von GEO wichtiger – nicht weniger.

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